Diakonisches Netzwerk
Informationsveranstaltungen des Netzwerkes
Samstag, 3. März 2012, 09.30 - 17.00 Uhr
Seminar „Das helfende Gespräch“
Leitung:
Pfarrer Bernd Nagel, Zentrum für Ethik der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassu
Pfarrer Dieter Roos, ehemaliger Leiter der Notfall- und der Telefonseelsorge in Frankfurt
Inhalte:
Grundlagen der Gesprächsführung (mit Übungen)
Rollenfindung im Netzwerk / Besuchsdienst
Absprache weiterer Termine
Zu diesem Kurs können sich Mitglieder des Netzwerkes und des Besuchskreises anmelden.
Getränke und ein einfaches Mittagessen werden gereicht.
Die Teilnahme ist kostenlos, sollte aber verbindlich sein.
Anmeldungen erfolgen bei Pfarrer Döring: Hans-Georg Döring,
Tel. 0179 6905615
Sonntag, 18. März 2012, 10.00 Uhr, Diakoniesonntag
mit Gast Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau
Es wirkt ebenfalls der Eschersheimer Jugendchor unter der Leitung von Hans-Dieter Kreis mit.
Donnerstag, 19. April 2012, 19.00 Uhr
Information zu Rechtlichen Betreuungen
Frau Kehrig und Frau Keute von der Betreuungsstelle der Stadt Frankfurt informieren über die Einrichtung einer rechtlichen Betreuung, deren Voraussetzungen und Inhalte sowie über die Betreuungsvermeidung durch Vorsorgevollmachten.
Ort: Bücherei
Samstag, 28. April, und Sonntag, 29. April 2012
jeweils von 09.00 - 16.00 Uhr
Erste-Hilfe-Kurs
Leitung: Britta Klemm
Teilnahme ist für Mitglieder des Diakonischen Netzwerkes möglich und kostenlos. Anmeldung bei Hans-Georg Döring.
Die Teilnahmezahl ist auf 15 Personen beschränkt.
Ort: Haus am Weißen Stein, Escchersheimer Landstraße 567, 5. Stock, Gruppenraum
Montag, 13. August 2012, 18.30 Uhr
Information zur Schuldnerberatung
Herr Winter, Leiter der Schuldnerberatung im Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt, und zuständig für Eschersheim berichtet über die Arbeit der Schuldnerberatung. Achtung: Es handelt sich nicht um eine Schuldnerberatung an sich (dafür gibt es dort eigene Termine), sondern um eine Infoveranstaltung über die Möglichkeiten und Grenzen dieses Angebotes.
Ort: Bücherei
Donnerstag, 10. September, 17.30 Uhr,
Studienbesuch im Zentrum für Frauen, Alfred-Brehm-Platz 17 (am Zoo)
Gespräch mit der Leiterin Karin Kühn
Im Zentrum für Frauen befinden sich folgende Einrichtungen:
Beratungsstelle für Frauen
Tagesaufenthalt für Frauen
Lilith - Wohnen für Frauen
Tamara (Beratung für Prostituierte)
Modekreativwerkstatt (Qualifizierungsprojekt)
Stark mit Kind
Wir sprechen mit Frau Kühn über die Hilfsangebote des Zentrums und lernen es in seiner Arbeit kennen. Welche Hilfen für Frauen kann man dort erhalten? Wie gelangt man an diese Hilfen? Aber auch: Wo gehen die Grenzen der Hilfeleistungen?
Wenn möglich, bitte im Gemeindebüro anmelden.
Leitung des Studienbesuches: Hans-Georg Döring, Pfarrer
Treffpunkt an der U-Bahnhaltestelle Zoo, Haupteingang pünktlich um 17.30 Uhr
Wozu gibt es ein Diakonisches Netzwerk?
Es ist Sinn und Aufgabe der Diakonie, Menschen bei der Steigerung ihrer Lebensqualität behilflich zu sein. Damit versteht es sich als der christlichen Nächstenliebe verpflichtetes Werk. Christliche Nächstenliebe ist für die Mitarbeit im Netzwerk ein Motiv, im Fokus steht jedoch die Not des Menschen, nicht dessen Glaube. Insofern arbeitet das Netzwerk über Religions- und Konfessionsgrenzen hinweg und ist für alle Menschen da.
Um ihre Aufgabe sach- und fachlich richtig zu machen, werden die Netzwerker mit den Hilfsangeboten, die es in unserer Stadt gibt, vertraut gemacht. Dadurch erhalten sie einen Strauß voller Möglichkeiten, auf Not zu reagieren, ohne sich selber überfordern zu müssen.
Durch größeres Wissen und fundiertere Kenntnisse über die Möglichkeiten, die zur Linderung von Not durch Organisationen angeboten werden, erlangt der Netzwerker eine größere Sicherheit im Umgang mit Menschen in Not, wobei er selber ebenfalls von seinem Wissen profitiert, wenn er selber in Not gerät. Je mehr jemand weiß, desto einfacher ist die Handhabung in Krisensituationen.
Rahmen und Umfang der Aktivitäten bestimmt der Netzwerker selbst. Dabei wissen sich alle durch das Netzwerk getragen und gestützt. Niemand ist hier auf sich allein gestellt. Jeder wird so akzeptiert, wie er oder sie sich einbringen möchte. Im Idealfall entsteht durch das Engagement eine Win-Win-Situation, von der sowohl die Hilfebedürftigen, als auch die Netzwerker profitieren.
In der Regel treffen wir uns jeden 1. Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr.
Bei den monatlichen Netzwerktreffen werden folgende Dinge besprochen:
• Was war los, was steht an, wie geht es mir/uns mit dem, was angefallen ist?
• Wir tauschen uns über unsere Erfahrungen aus.
• Besprechung und Organisation von Fortbildungen und Weiterbildungsmaßnahmen etc.